Vorschau SpVgg Greuther Fürth - RB Leipzig

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Der Ärger über das Spiel gegen Ingolstadt ist noch nicht vollends verflogen, da steht schon das nächste Spiel an. Fürth ist dabei der Gegner und es geht auswärts zur Sache.

Nun muss man sicherlich keine großen Worte über Auswärtsspiele verlieren. Nur 6 Punkte holte man auswärts, nur 1 Sieg gab es und das im August dieses Jahres. Auswärtsfahrten könnte man mittlerweile wohl schon als Methode der Selbstgeißelung zweitvermarkten und am Ende der Saison statt des obligatorischen Buttons für die Strecke auch durchaus schon das Bundeswehr Ehrenkreuz in Silber in Erwägung ziehen.

Doch jede Serie endet irgendwann und warum nicht in Fürth? Zumal die Fürther ihrerseits sportlich so ihre Probleme haben und in der Formtabelle sogar noch einige Plätze unter den Roten Bullen gastieren.

Vorsicht ist sicherlich geboten, wenn man sich die letzten Ergebnisse im Detail betrachtet. Düsseldorf, Heidenheim und Darmstadt direkt hintereinander jeweils ein Unentschieden abzutrotzen ist keine leichte Aufgabe. Und auch wenn man die Spiele selbst betrachtet, waren dort gute Ansätze erkennbar.

Fürth spielt ein 4-4-2 System, definiert dieses jedoch sichtbar nicht, wie dahin gehend zu erwarten über das klassische Flügelspiel, sondern favorisiert den Offensivdruck über ein kompaktes Zentrum. Die Effektivität dieses Systems steht und fällt auch über die Fähigkeiten der Außenverteidiger, für Entlastung zu sorgen. Dies klappt mal mehr und mal weniger gut, zumal man natürlich auch darauf bedacht ist, gerade offensivstarken Gegnern nicht zu viel Raum zu überlassen.

Dass es sich bei der Mannschaft von Rasenballsport um einen solchen handelt, steht außer Frage. Trotzdem stehen viele andere Fragezeichen über dem Spiel. Boyd fällt durch seine Verletzung längerfristig aus, Frahn holte sich die fünfte Gelbe Karte und ob Poulsen bis zum Spiel fit wird, ist momentan noch nicht sicher.

Bleiben nur die Ersatzstürmer und diese konnten bisher kaum überzeugende Leistungen zeigen. Am besten steht dabei überraschenderweise noch Rebic da, der gegen Ingolstadt eine zumindest spielerisch überzeugende zweite Halbzeit auf den Platz brachte. Dazu kommt Morys, der diese Saison zwar schon einiges an Spielzeit bekam, jedoch immer noch kaum Akzente setzte. Weitere Möglichkeiten wären Teigl, eigentlich umgeschult zum Außenverteidiger, Dauertalent Palacios, dem man bisher kaum Spielzeit gönnte und im Ausnahmefall noch Nattermann aus der U23.

Ein wenig fühlt man sich bei der Situation an die Regionalliga Aufstiegssaison erinnert. Damals verletzte sich Goalgetter Frahn und man dachte: "Wer soll denn jetzt die Tore schießen?". Nun, wie wir alle wissen, gab es einige, die sich dieser Aufgabe annahmen.

Man darf gespannt sein, wer dieses Mal seine Chance nutzt. Auf zum Auswärtssieg!


Datum/ZeitFreitag, 12.12.2014, 18:30 Uhr
GegnerSpVgg Greuther Fürth
Marktwert des Gegners*19,55 Mio
Liga2. Bundesliga
SpielortStadion am Laubenweg
Kapazität18.100
Trainer des GegnersFrank Kramer (seit 03/2013)
TV & StreamSky Bundesliga
AudioBullenfunk.fm
Sport1.fm
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