SC Freiburg - RB Leipzig

Montag, 7. März 2016



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Aufstellung

Gulacsi 
Klostermann, Orban, Compper, Halstenberg 
Demme, Khedira,
 Kaiser, Forsberg
Poulsen. Sabitzer

Halstenberg und Khedira rutschten in die Mannschaft. Beide mit soliden Spiel. Der Konkurrenzkampf auf den beiden Positionen wird jedoch bleiben, mit wohl leichten Vorteilen für Halstenberg und Ilsanker gegenüber Jung und Khedira.

Spielverlauf

Tore
(10. Minute) 1:0 Grifo
(56. Minute) 1:1 Kaiser
(68. Minute) 2:1 Niederlechner

Wechsel RB Leipzig
(46. Minute) Quaschner für Khedira
(73. Minute) Selke für Forsberg
(83. Minute) Ilsanker für Demme

Wechsel SC Freiburg
(46. Minute) Philipp für Guede
(67. Minute) Petersen für Frantz
(86. Minute) Falahen für Niederlechner

Statistik

SC FreiburgRB Leipzig
Tore21
Torschüsse1215
Ballbesitz48%52%
Angek. Pässe46%53%
Gew. Zweikämpfe55%45%
Laufleistung (km)120,2118,6
Sprints205191
Fouls1115

Fazit

Freiburg gewinnt die Schneeballschlacht mit 2:1. Nach solchen Spielen werden gern Vergleiche bemüht, zu Ligen ohne Rasenheizung oder alten Erinnerungen an Spiele mit ähnlichen Bedingungen. Und da es dort jeweils auch einen Sieger gab, musste das für Leipzig schließlich auch möglich sein.

War es. Man hatte die Führung mehrere Male auf den Fuß, klappte aber nicht. Und trotzdem, bei Spielbedingungen, die mit einem normalen Fußballspiel wenig zu tun haben, kann man keine taktische Kritik üben. Das überhaupt ein halbwegs ansehnliches Spiel zustande kam, zeigte die hohe Qualität beider Mannschaften. Ich behaupte einfach mal frei, zwischen sämtlichen anderen Teams der Liga wäre solch ein Spiel eher einem üblen Gebolze verkommen.

Die einzige Erkennis des Spiel ist wohl, das Freiburg schneller verstand, sich auf einfache Spielzüge zu verlegen. Nehmen wir das 1:0. Eine Phase, als Defensive darin bestand sich möglichst effektiv an den Gegner zu klammern. Drei Passtationen und am Ende dann Grifo mal mit ordentlich Dampf hinter dem Schuss.

In der Tabelle wird es demnach etwas kuschliger, bei nur noch 9 Spielen trotzdem noch eine ziemlich komfortable Situation, die wenig Sorgenfalten zulassen müsste. Liest man dagegen heute die Foren und sozialen Netzwerke, muss man leider feststellen, das zumindest Teile der Fans schon auf hohem Traditionsvereinsjammerlevel angekommen sind. Eine Niederlage und der Weltuntergang ist nahe. Sinngemäß werden die Gegner jetzt epische Siegesserien hinlegen, während wir in 9 Spielen mindestens 18 Niederlagen kassieren (oder mehr!).

Nun, ich stelle mich dann schon einmal gedanklich darauf ein, das es in 4-5 Jahren die ersten "Shitstorm" online gibt, weil man dabei ist das "Double" oder "Triple" bei den Titeln zu verfehlen.











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