Ein Sieg des großen Kaders

Montag, 11. August 2014

Viel wurde in der Sommerpause über mögliche Abgänge spekuliert. Gerade der Sturm wirkte auf viele als primäre Baustelle für Kaderänderungen.

Nun, wie wir alle wissen, gab es durchaus viele Transfers, auch welche, die durchaus für Aufsehen sorgten. Trotzdem gingen mit Röttger und Luge nur zwei Feldspieler.

Und obwohl der Kader wohl auf Dauer damit zu groß sein wird, zahlt sich gerade diese Entscheidung, eben noch nicht groß aufzuräumen, momentan aus. Thomalla und Morys punkteten beide im gestrigen Spiel gegen 1860 München und wirken wie ausgewechselt. Auch ansonsten könnte man im Kader momentan schwerlich sagen, wer die Nase vor wem vorn hat.

Natürlich auch ausfallbedingt stand gestern wieder fast eine Elf vom Drittligakader auf dem Platz, Khedira als einziger Neuzugang. Das mag sich über die Saison ändern, leicht werden es die Neuzugänge in den meisten Fällen jedoch nicht haben.

Dies belegt auch die Statistik. Die in den Testspielen viel gescholtene Abwehr spielte nicht nur als einer von nur drei Vereinen bisher zu null, sie steht auch in der Tabelle der wenigsten zugelassenen Torchancen auf Platz 2. Und es ist höchstwahrscheinlich das man nach dem Montagsspiel heute locker auf Platz 1 in dieser Wertung steht.

Verein Gegentore Chancen
1. FC Nürnberg 0 8
RB Leipzig 0 9
VfR Aalen 0 31


Positiv auf die Zweikampfwerte. Getragen durch unser starkes Mittelfeld und natürlich unserem überragenden IV Hoheneder (75% aller Zweikämpfe gewonnen) liegen wir hinsichtlich der gewonnenen Zweikämpfe auf Platz 4 aller Vereine. Und das, obwohl wir mit Abstand die meisten Zweikämpfe führen. (Durchschnittlich 121 pro Spiel).

Verein Quote (%) Durchschn. Zweikämpfe
1. FC Kaiserslautern 54,76 103,50
Eintracht Braunschweig 52,70 102,50
1. FC Nürnberg 52,63 100,00
RB Leipzig 52,49 121,00


Alles in allem kann man nach den 2 Spielen eine sehr gute Bilanz ziehen. Das Offensivspiel funktioniert, das frühe Pressing sitzt und bei Umschaltspiel im Falle des Ballverlustes ist man schnell genug, um keine gegnerischen Chancen zuzulassen. Sorgenkind momentan ist sicherlich noch Daniel Frahn, der einen bisher überschaubaren Einstieg in die Liga hatte. Die wenigsten Ballkontakte, kaum funktionierende Zusammenspiele im Sturm zeugen von großen Problemen des Mannschaftskapitäns.

Anhand der zur Zeit wohl noch einsatzfähigen Top Neuzugänge im Sturm und des sicherlich hohen Vertrauens des Trainers dürfte er jedoch noch ein paar Spiele Zeit haben, auf Kurs zu kommen. Danach wird es auch für ihn schwer werden.

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