SC Paderborn 07 - RB Leipzig

Samstag, 27. Februar 2016



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Aufstellung

Gulacsi 
Klostermann, Orban, Compper, Halstenberg 
Demme, Khedira,
Sabitzer, Kaiser, Forsberg
Poulsen.

Keine Veränderungen in der Startelf, Ralf Rangnick setzt weiterhin auf Eingespieltheit.

Spielverlauf

Tore
(63. Minute) 0:1 Compper

Wechsel RB Leipzig
(75. Minute) Jung für Forsberg
(83. Minute) Quaschner für Poulsen
(87. Minute) Nukan für Kaiser

Wechsel SC Paderborn 07
(67. Minute) Brasnic für Koc
(75. Minute) Stoppelkamp für Bertels
(85. Minute) Sylvestr für Krauße

Statistik

SC Paderborn 07RB Leipzig
Tore01
Torschüsse99
Ballbesitz45%55%
Angek. Pässe65%72%
Gew. Zweikämpfe54%46%
Laufleistung (km)126,9123,6
Sprints191189
Fouls1519

Fazit

Schön war es nicht, was dort am Freitag geboten wurde. Man könnte nun mit Kampf argumentieren oder damit, das der der gewinnt auch immer recht hat. Aber natürlich erschlägt beides nicht ganz das Thema.

Es war wieder ein unbequemer Gegner oder besser noch eine unbequeme Spielweise, die den Leipzigern zu schaffen machte. Paderborn war sich der Stärke Leipzigs natürlich bewusst, wenn man ihnen zu viel Zeit ließ. Und so wurde versucht, möglichst oft den Spielaufbau im Keim zu ersticken, selbst wenn dort nicht immer eine eigene Chance herauskommen konnte. Destruktive Spielweise nennt man dies wohl. Und doch kein schlechtes Mittel wie man sah.

Der Spielaufbau litt und vor allem ließ man sich dadurch zu einer risikoreicheren Version des Offensivspiels verleiten, die dann nicht wirklich effektiv war. Man kontrollierte nicht, sondern reagierte viel mehr und dies ohne Zwang. Somit kann man nicht sagen, das Effenbergs Taktik nicht aufgegangen wäre. Zumindest bis auf 1 Situation. Ein Tor aus einem Standard, wo dann mal taktische Elemente weniger eine Rolle spielen, sondern schlichtweg die Qualität einzelner Spieler und vielleicht auch ein kleines Quäntchen Glück. Das Forsberg die Chance auf den Fuß hatte und nicht nutzte, passte irgendwie ins Bild. Im übrigen würde ich bezweifeln, das er Poulsen wie Rangnick sagte, in dieser Situation übersah. Viel mehr wollte er es selbst entscheiden und es klappte nicht.

Ist das nun ein Dämpfer für die nächsten Spiele? Schwer zu sagen. Auf der einen Seite hat man solche Tage, wo der Funke nicht überspringen will. Andererseits muss man sicherlich auch aufpassen nicht in einen Trott zu verfallen, aufpassen das man im Kopf nicht schon bei Höherem ist. Gegen Heidenheim dürfte man wohl schon sehen, ob es einfach nur ein schlechter Tag war, oder sich da mehr anbahnt.

Ich bin mir in der Hinsicht auch nicht so sicher, ob die fehlenden Wechsel in der Startelf wirklich gut sind. Ein gewisser Konkurrenzdruck, eine Variation, Spieler, die sich zeigen wollen, müssen und dazu auch Zeit bekommen. All dies konnte durchaus auch noch frischen Wind bringen. Vielleicht hätte Selke sich auch langsam mal wieder einen längeren Einsatz verdient. Den letzten Einsatz über mind. 45 Minuten hatte er am 13.12., schon ziemlich lang her. Sicherlich könnte man auch bei den Außenverteidigern etwas mit Variationen spielen.

Doch wie geschrieben dürfte erst Heidenheim zeigen, wie die Leistung gegen Paderborn einzustufen ist. So lang die Mannschaft siegt, kann Rangnick nicht viel falsch gelegen haben. Und schön spielen kann man zur Not auch noch nach dem feststehenden Aufstieg.





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